Hörner und Rohhornenden


Diese Hörner und Rohhornenden sehen logischer weise (Naturmaterial) alle etwas anders aus.

Rohhornenden

Diese Rohhornenden vom Rind sind ein Nebenprodukt aus der Signalhorn Herstellung.
Sie werden nur nach Länge sortiert, nicht nach Rißfreiheit, Durchmesser, Biegung oder Ähnlichem.

Rißarme Rohhornenden

Diese Rohhornenden vom Rind sind ein Nebenprodukt aus der Signalhorn Herstellung.
Sie sind rißarm und wurden nach Länge sortiert, nicht nach Durchmesser, Biegung oder Ähnlichem.

Büffel Hornspitzen

Eignen sich z.B. für diverse Griffe (auch kleine Messergriffe), für Bownocks, Spielsteine, Knöpfe & Knebel, zum Drechseln und zur Schmuckherstellung.
Länge ca. 12-15 cm, Durchmesser der Schnittfläche ca. 2,6-5 cm

Sortierungs Erläuterungen:
Sortierung 1: Rißfrei eben :-)
Sortierung 2: Wurde nur ein wenig bevor das Horn massiv wurde abgesägt, daher das Loch in der Mitte. Wir haben sie trotzdem aussortiert und verkaufen sie günstiger :-)
Sortierung 3: Hat wenige oder nur kleine Risse.
Sortierung 4: Hat Risse
Die Risse sind im Grunde nur für Drechsler oder Bogenbauer ein Problem.
Wer einfach nur was Kleines basteln will hat auch an einer Spitze mit Rissen noch genügend massives Material.


Rohhorn

Ochsenhörner im Rohzustand. Toller, wilder Ork/Barbaren Charakter.
Wer möchte kann sein Horn natürlich auch, putzen, schleifen und auf Hochglanz polieren.
Dazu am besten mit Schleifpapier 60er Korn grob vorarbeiten, mit einem 220er Korn seidenmatt schleifen und den Feinschliff dann mit einem 400er Korn.
Danach mit Polierpaste und Polierscheibe auf Hochglanz polieren.


Schafshörner


Gedrehte Schafshörner in verschienden Größen und Sortierungen.
Sie sind vollkommen naturbelassenen und können Revierkampf- oder Abnutzungsspuren haben.

Schafshorn Paare, schön gedreht



Einzelne Schafshörner



Rinderschädel



Schädel von Tieren wurden schon immer als Beweis der Geschicklichkeit bei der Jagd zur Schau gestellt, so auch die Schädel der "Urrinder" Wisent, Auerochse und Bison . In späteren Jahrtausenden war die Anzahl der Rinder die Skala an der der Reichtum einer Familie bemessen wurde.
Der britische Archäologe James Mellaart z.B. entdeckte in Chatal-Hayouk während seiner Grabungen zwischen 1961 und 1965 Stierschädel die einzeln oder zu mehreren an den Wänden angebracht waren oder in einem Fall hintereinander entlang einer Lehmbank angeordnet. Er bezeichnete Stierhornpfeiler oder Nachbildungen von Stierhörnern als Bukranien (Einzahl Bukranion (griech. "Ochsenschädel"), Rindsschädel oder Aaskopf. Chatal-Hayouk ist eine in der heutigen Türkei (auf der Hochebene Anatoliens) ausgegrabene Siedlung aus der Jungsteinzeit die etwa von 7400 bis 6200 v. Chr. bestand und mehrere tausend Einwohner hatte. Sie bestand aus eng aneinander stehenden rechteckigen Lehmziegel- oder Stampflehmhäusern mit Flachdach. Die Lebensgrundlage der Einwohner waren Sammelwirtschaft, Tierhaltung, Jagd und Ackerbau.
Ein weiterer Nachweis von Rinderschädeln als Hausverzierung stammt aus der Pfyner Kultur im schweizerischen Arbon. Dort wurden Schädel entdeckt, bei denen bis auf die Stirn der Rest des Schädels abgetrennt war. Es handelte sich hauptsächlich um Rinder aber auch Ziegen, einen Ur und ein Wisent.
In der Nähe der sudanesischen Stadt Kerma umstehen Rinderschädel einen ca. 4000 Jahre alten Grabhügel.
Das klassische Bukranion wurde auch im Hellenismus und von den Römern oft als Ornament verwendet.
In einigen Schweizer Gemeinden werden heute noch Schädel von Rindern und Ziegen an den Außenwänden von Stallungen befestigt.
Auch Hirschschädel sind als Bauornamente nachgewiesen und zwar aus dem Bereich der Vinca-Kultur (z. B. in Uivar, Rumänien).

Rinder Stirnschädel mit Hörnern, Einzelstück







Großer Rinder Stirnschädel mit Hörnern





Riesiger Rinder Stirnschädel mit Hörnern