Räucherpflanzen


Lavendelblüten, blau (1A Qualität)

Andere Namen: Nervenkräutel, Schwindelkraut, Muttergotteskraut, Lavandula angustifolia, Lavander, Blafendel, Narden, Speick, Spicke, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten

Top Qualität! Nicht zu vergleichen mit dem üblichen verblassten Kram den man sonst häufig bekommt. Gaaanz tolles Zeug!

Der Duft von Lavendel beruhigt und reinigt und wirkt auf vielfältige Weise heilsam auf den Menschen. So wurde Lavendel gern gegen Schwindel, leichte Migräne und bei Einschlafstörungen benutzt.
Besonders beliebt ist er als Lavendelkissen bei unruhigen Babys, den er beruhigt und sorgt für einen besseren Schlaf.
Lavendel wurde schon sehr früh von Römern und Griechen zum würzen von Wein und als Badezusatz verwendet. So ist der Name Lavendel ist vom lateinischen lavare "waschen" abgeleitet. Ein Lavendelbad beruhigt die Nerven, entspannt und lindert Kopfschmerzen. Dazu die Blüten einfach in einem Beutelchen (damit der Abfluss nicht verstopft) dem Bad beigeben.
Die mittelalterliche Kräuterkundige Hildegard von Bingen (1098-1179) bezeichnete den Lavendel als Muttergotteskraut, lobte seinen Duft empfahl ihn gegen Läuse. So wird er schon seit Alters her zum Vertreiben von Ungeziefer verwendet (z.B. klassisch gegen Motten als Lavendelsäckchen im Kleiderschrank). Kleine Baumwollbeutelchen, so mit getrockneten Blüten gefüllt dass man sie noch kneten kann, sind auch heute noch häufig als Mottenschutz in Kleiderschränken zu finden. Wenn das Beutelchen irgendwann nicht mehr so stark duftet kann man es ein wenig quetschen und reiben und schon duftet es wieder.
Französische Parfümeure verwendeten Lavendel etwa seit dem 13. Jahrhundert und rühmten ihn als wahres Wundermittel das auch vor Pest und Cholera schützen sollte. Aus dieser Zeit stammt auch eine stark lavendelhaltige Essenz, der so genannte "Pestessig" oder "Vier-Diebe-Essig" (bestehend aus Lavendel, Salbei, Wermut, Minze, Raute und Weinessig), mit dem sich Diebe einrieben, bevor sie Häuser von Pestopfern ausraubten.
Der Arzt, Alchemist und Mystiker Paracelsus (1493-1541) verwendete Lavendel unter anderem als Räucherwerk.
Königin Elisabeth I. von England (1533-1603) trank Lavendeltee gegen ihre Migräneanfälle.
Während des Ersten Weltkrieges verwendete man Lavendelöl zur Wunddesinfektion.
2008 wurde der echte Lavendel vom Naturheilverein Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Ausschlaggebend dafür war vor allem die nervenberuhigende Wirkung des Lavendels.
In der Homöopathie gilt Lavendel als eine der großen Seelenpflanzen, die durch Klärung, Ruhe und Nervenstärke, die Aufnahmebereitschaft für Neues verbessert. Gegen Stress, Migräne und Schlafbeschwerden wird Lavendel in der Aromatherapie verwendet.
Per Wasserdampfdestillation wird aus den frischen Blüten des Lavendels das wertvolle Lavendelöl gewonnen. Aus 120 Kilo Blüten gewinnt man etwa ein Kilogramm ätherisches Öl.


Mistel

Andere Namen: Bocksfutter, Donnerbesen, Donarbesen, Donnerkraut, Druidenfuß, Geißkraut, Hexenbesen, Hexenkraut, Leimmistel, Vogelmistel, Wintergrün, Mispel, Viscum album, Nistel, Immergrün

Es existieren zahlreiche Legenden und Mythen um die Mistel. Unseren Vorfahren erschien die immergrüne Pflanze geheimnisvoll, da sie so hoch oben in den Bäumen wuchs.
Man glaubte, daß Mistelzweige über der Haustür gegen böse Geister schützten und daß sie, ähnlich wie vierblättrige Kleeblätter oder Hufeisen, Glück bringen. In einem Beutelchen bei sich getragen, soll es Liebesenergien anziehen.
Für die Druiden war die Mistel die heiligste aller Pflanzen. Sie sahen sie als ein Zeichen der Götter an, welches den Menschen mitteilte, daß sie selbst im Baum anwesend seien. Die Druiden schnitten sie deshalb nur im Rahmen eines Gottesdienstes und nur mit einer Sichel ab, wobei darauf geachtet wurde, daß sie nicht zur Erde fiel, sondern in einem weißen Tuch aufgefangen werden konnte.
In der altnordischen "Edda" heißt es, der Lichtgott Baldur habe Träume von seinem bald bevorstehenden Tod gehabt und deshalb habe die Göttermutter Freya allen Erdenwesen das Versprechen abgenommen, Baldur nicht zu verletzen. Nur ein Wesen, welches kein richtiges Erdenwesen war, wurde hierbei vergessen: die Mistel. Der Feind der Asen, Loki bemerkte dieses Versehen. Er gab dem blinden Gott Hödur einen Mistelzweig in die Hand und wies ihm die Richtung Baldurs. Dieser stürzte, von Hödurs Mistelzweig tödlich getroffen zu Boden.
In der griechischen Mythologie wird die Mistel erwähnt: Wahrscheinlich ist sie die "Goldene Zauberrute" des Äneas, der mit ihrer Hilfe in die Unterwelt hinab stieg.
Misteln gehören zu den sehr langsam wachsenden Gehölzarten. Nach etwa 5 Jahren blühen sie das erste Mal. Bei einem Durchmesser von 50 Zentimetern sind die Pflanzen etwa 30 Jahre alt.
Nachgesagte Heilwirkung: Chronische Arthrosen, Bluthochdruck, Chronisches Rheuma.


Moschuskörner

Andere Namen: Hibiscus abelmoschus L., Ambrette, Abelmoschus moschatus, Hibiscus abelmoschus, Moschuskraut, Adoxa moschatellina, Grana moschata, Bisamkörner, Moschus Duftkugel Frucht, Abelmoschuskörner, Abelmusk

Echter Moschus stammt von den Drüsen des Moschushirsches, der heute vom Aussterben bedroht ist. Er wurde seit Jahrhunderten als stärkendes und erotisierendes Mittel in der Medizin und Parfümherstellung genutzt. Moschus gilt auch heute noch als die begehrteste Duftnote für Parfüms und Pflegeserien.
Die Moschuskörner sind der pflanzliche Ersatzstoff für den echten Moschus.
Sie verstärken die sexuelle Energie, lösen Hemmungen in diesem Bereich auf. Wirkt allgemein erwärmend, stimulierend, sexuell anregend, gegen Gefühlskälte, Lustlosigkeit und sexuelle Störungen.
Die kleinen, runden Samen duften süß, balsamisch, moschusähnlich. Im Mörser zerstoßene oder fein pulverisierte Moschuskörner sind eine erstklassige Zutat für aphrodisierende Liebesmischungen und tantrische Räucherungen. Besonders gut in Verbindung mit Patchouli, Sandelholz, Sternanis, Tolu und Rosenblüten.

Fläschchen (10 ml)

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Patchouliblätter

Andere Namen: Patschoulie, Pogostemon cablin Benth

In den späten 60ern war Patchouli bei den Hippies und Blumenkindern sehr beliebt und ist daher charakteristisch für diese Zeit.
Es ist auch heute noch ein wichtiger Dufteckpfeiler in der Parfümherstellung.
Es heißt, es wehrt negative Einflüsse ab, gleicht unsere seelischen Kräfte aus und bringt uns auf den Boden der Gegenwart. Der Rauch wirkt aphrodisierend und erotisch sinnlich.
Patchouli wurde in China, Japan und Malaysia heilmedizinisch bei Erkältungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Mundgeruch eingesetzt.
Patchouli wächst überwiegend in Indonesien und ist eine hervorragende Abrundung für viele Räuchermischungen.
Es verbreitet einen süßen, krautig-erdigen Duft und mischt sich zum räuchern gut mit Labdanum, Lavendel, Myrrhe, Nelke, Opoponax, Orange, Salbei, Rose, Sandelholz, Zeder, u.a.

Rosenblüten / Rosenknospen

Andere Namen: Rosa damascena

Die Rose ist seit alters her wegen ihrer Schönheit, Form, Farbe und Duft, die wohl am meisten gerühmte Pflanze.
Die Rose kommt in unzähligen Märchen, Sagen, Legenden, Liedern und Gedichten vor und alle Völker des Altertums kannten und verehrten sie.
Selbst in der Gotik fand sie Eingang als Stilelement gotischer Ornamente in Kirchen, Rathäusern und Burgen.
Ursprünglich aus Asien stammend waren Rosen im Reich der Mitte bereits vor mehr als 5.000 Jahren bekannt. Auch im Orient wird die Rose schon vor unserer Zeitrechnung zum Kultsymbol. Sie ist Venus, der Göttin der Liebe und Schönheit geweiht.
In vielen alten Kräuterbüchern wird über ihre Heilwirkung berichtet und es sind schriftliche Aufzeichnungen von Homer (800 v. Chr.) und Zarathustra (600 v. Chr.) bekannt und Karl der Große (812 n. Chr.) hielt schriftlich fest wie Rosen Nordeuropa zu kultivieren seien.
Avicenna (ca. 980 bis 1037), ein Arzt aus Arabien, war so von der Rose beeindruck, daß er sogar ein komplettes Buch zur Heilwirkung der Rose schrieb und Rosenwasser sowie Rosenöl sind im Orient und in Fernost heute noch gebräuchliche Heilmittel.
Zum Räuchern verwendet man nur die getrockneten Rosenblüten, ohne den harten Blütenstempel. Getrocknet verlieren Rosenblüten leider beim Räuchern etwas von ihrem Aroma. Dem kann recht effektiv durch das Mischen mit Harzen (z.B. Weihrauch) entgegengewirkt werden.
Daß die Rose die Blume der Liebe ist, bleibt unumstritten. So wird sie in Liebesräucherungen zur Schaffung einer liebevollen und erotischen Atmosphäre verwendet. Sie wirkt entspannend, stimmungsaufhellend, aphrodisierend und verhilft zu mehr Sensibilität.
Ebenso ist sie eine schöne Zutat in Meditationsmischungen und Räucherungen gegen Eifersucht und Neid. Manchmal wird sie auch gegen Kopfschmerzen geräuchert.
Die Rose steht für Glück im Heim, Liebe, Leidenschaft und Verführung, mit ihren Stacheln aber auch für Schmerz und Trauer, für Anfang und Ende.
Mischt sich gut mit Jasmin, Lavendel, Melisse, Neroli und Weihrauch.

Rosenblüten Blätter

Im Grunde wie die Rosenknospen, nur eben als einzelne Rosenblüten Blätter.


Schachtelhalm

Andere Namen: Equisetum arvense, Ackerschachtelhalm, Zinnkraut, Pfeifenstiel, Hollpiepen, Katzenschwanz, Fuchszagel

In den Zellen der sehr derben Epidermis (Oberhaut) finden sich Silikatkristalle. Aus diesem Grund wurden Schachtelhalme früher zum Glätten und Polieren von Holz, Knochen, Horn und Metall, insbesondere Zinn, verwendet. Daher auch der Name Zinnkraut. Auch Vergolder und Geigenbauer schätzen den Feinen Schliff des Schachtelhalms.
Das Zinnkraut galt als blutstillend. In der Volksmedizin wurde Schachtelhalm als Blutreinigungsmittel, bei Tuberkulose, bei Blasenleiden, Wassersucht, Augenkrankheiten, Bluthusten, Brustschmerzen, Wunden und Geschwülsten angewendet.



Die Beschreibungen wurden mit Sorgfalt erstellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit können wir jedoch auf keinen Fall übernehmen.
Unsere Kräuter, Blätter, Wurzeln, Harze, Rinden, Hölzer, Samen und Pilze verstehen sich als reines Räucherwerk. Sie werden in höchster Qualität angeboten, trotzden weisen wir darauf hin, daß sie ausschließlich als Räucherwerk verkauft werden. Sie sind nicht zum Konsum, nicht zur Einnahme, nicht als Lebensmittel, nicht als Genußmittel, nicht als Arzneimittel oder zum rauchen zu verwenden.
Alle hier beschriebenen Wirkungsweisen entstammen Überlieferungen. Räuchern ist kein Heilmittel. Für derartige Wirkungen gehe bitte zu Deinem Arzt oder Heilpraktiker. Ihre Eigenschaften oder Verwendungsmöglichkeiten sind entweder allgemein bekannt oder gängigen Kräuterlexika entnehmbar und stellen kein Heilversprechen im Sinne des HWG dar.
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