Olivenholz



Andere Namen: Olivenbaum, Olea europaea, Echter Ölbaum, olivewood

Die Geschichte des Olivenbaums reicht bis in die Antike zurück. Erste archäologische Funde von Olivenkernen sind über 9000 Jahre alt, kultiviert wurde er vermutlich zum ersten Mal vor 4000 Jahren in Kreta und Syrien und gehört damit zu den ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeerraums.
Zu Homers Zeiten benutzte man in Griechenland das Holz des wilden Ölbaums wegen seiner großen Festigkeit zur Herstellung von Axtstielen.
Heute wird das Holz zu Messergriffen, Knöpfen, Schachfiguren, Intarsien, Möbeln, Blasinstrumenten, Holzgeschirr, Küchengeräten und anderen Gebrauchsgegenständen verarbeitet.
Da Olivenbäume sehr langsam wachsen, ist ihr Holz besonders hart und dicht, aber leider auch nur begrenzt verfügbar.
Der Splint ist oft hell goldgelb, das Kernholz ist gelb-grau bis lachsfarben, oft durchzogen mit olivbraunen dunklen Streifen. Die Maserung ist besonders bei alten verwachsenen und knorrigen Bäumen wirklich wild und spektakulär gemasert.
Das Holz läßt sich leicht schneiden und gut schnitzen, ist wohlriechend und gehört zu den schönsten Hölzern überhaupt. Es wird von bis zu 500 Jahre alten, nicht mehr Oliven tragenden Ölbäumen gewonnen. Olivenbäume können bis zu tausend Jahre alt werden.

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